Kino und Kirche 2022

Stadtleben

Seit 2008 leben weltweit mehr Menschen in der Stadt als auf dem Land. Die Filmreihe „Stadtleben“ nimmt mit Berlin und New York zwei Metropolen in den Blick.

Erzählt werden Geschichten von Menschen in der Großstadt und deren Suche nach Sinn und Zugehörigkeit angesichts von Multioptionalität und Vielfalt.

An den Kinoabenden wird jeweils ein Gesprächspartner/eine Gesprächspartnerin kurz in den Film einführen und im Anschluss an die Filmvorführung zum Nachgespräch einladen.

Donnerstag, 20. Januar – 19.30 Uhr

HARD & UGLY – Eine Liebesgeschichte

1 Std. 11 Min. / Komödie, Drama
Regie: Malte Wirtz
Drehbuch: Malte Wirtz
Besetzung: Patrick Güldenberg, Kristin Becker, Maximilian Gehrlinger

Et (Patrick Güldenberg) und Carla (Kristin Becker) haben es schwer: Er verliert ohne Vorwarnung seinen Job, weil er nicht ins Konzept der hippen jungen Firma passt, sie ihren Verlobten, der sie von einem Tag auf den anderen einfach sitzen gelassen hat. Die beiden treffen sich, als Et einen spontanen Selbstmordversuch unternimmt: Mühsam ist er auf einer Brücke irgendwo in Berlin auf die Brüstung geklettert, da taucht Carla wie aus dem Nichts auf und bringt ihn von seinem halbgaren Suizidversuch ab. Eigentlich scheinen die beiden füreinander bestimmt und es bahnt sich eine zarte Beziehung zwischen Carla und Et an, doch dann kommt Et ein anderer Mann in die Quere, er landet im Krankenhaus, und wird von seinen ehemaligen Bossen verfolgt. Auch sonst scheint um ihn herum die gesamte Stadt am Rad zu drehen…

Gesprächspartner: Pfarrer Matthias Treiber
Matthäusgemeinde Sontheim

Donnerstag, 3. Februar – 19.30 Uhr

OH BOY!

1 Std. 35 Min. / Komödie, Drama, Tragikomödie
Regie: Jan-Ole Gerster
Drehbuch: Jan-Ole Gerster
Besetzung: Tom Schilling, Katharina Schüttler, Justus von Dohnányi

Niko Fischer (Tom Schilling) lebt eigentlich immer nur in den Tag hinein. Der Berliner hat sein Studium einfach auf Eis gelegt und dies vor seinem strengen Vater (Ulrich Noethen) verheimlicht, denn so kassiert er immer noch jeden Monat das Geld von ihm und kann so seinen Lebensunterhalt bestreiten. Er selbst fühlt sich gerade wie in einer Orientierungsphase, hat zwar keinen Job, aber sucht doch nach seinem Platz in der modernen Gesellschaft. Dann kommt jedoch der Tag, an dem sein gesamtes Leben wie ein Kartenhaus über ihm zusammenbricht. Seine Freundin (Katharina Schüttler) verlässt ihn überraschend und außerdem streicht sein Vater ihm am gleichen Tag die monatlichen Überweisungen. Als er dann denkt, es kann nicht schlimmer kommen, bescheinigt ihm sein Psychologe auch noch eine „emotionale Unausgeglichenheit“, wodurch er die Hoffnung, seinen Führerschein zurückzubekommen, endgültig begraben kann. Darüber hinaus liegt ihm noch sein Nachbar (Justus von Dohnanyi) mit seinen Problemen in den Ohren, für die Niko aber im Moment eigentlich gar kein Gehör und Interesse hat. Der Tag ist ruiniert. Aber als er dann seine ehemalige Mitschülerin Julika (Friederike Kempter) wiedertrifft, erlebt der Katastrophentag doch noch einmal eine überraschende Wendung!

Gesprächspartner: Christoph Baisch
Dekan des Evang. Kirchenbezirks Heilbronn

Donnerstag, 25. Februar – 19.30 Uhr

SMOKE – RAUCHER UNTER SICH

1 Std. 50 Min. / Tragikomödie
Regie: Paul Auster, Wayne Wang
Drehbuch: Paul Auster
Besetzung: Harvey Keitel, William Hurt, Stockard Channing

Brooklyn, Auggie Wrens Tabakladen, 1990: In diesem Tabakladen trifft sich die ganze Nachbarschaft.

Gesprächspartnerin: Christine Strobl
ARD-Programmdirektorin

Veranstalter*in: Evang. Schuldekanat, Evang. Erwachsenenbildung in Kooperation mit dem Kinostar-Arthaus Heilbronn