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Erleben Sie Oper Live im Kino!
Aus dem Teatro la Fenice Venedig
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Dienstag, 8. März, 19:00 Uhr:
La Bohème
von Giacomo Puccini
Oper in vier Bildern
Musik: Giacomo Puccini
Libretto: Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
Nach Henri Murgers Roman "Scènes de la vie de bohème"
Musikalische Leitung: Juraj Valcuha
Regie: Francesco Micheli
Bühnenbild: Edoardo Sanchi
Kostümbild: Silvia Aymonico
La Bohème - das ungebundene, unkonventionelle Künstlertum, Inbegriff einer Lebensart von Existenzkünstlern, die vor allem die Pariser Cafés besiedelten.
Zu dieser Gruppe der Pariser Bohemiens aus dem Quartier Latin gehören auch der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der
Philosoh Colline, die Wohnung wie Armut miteinander teilen.
Es ist Weihnachtsabend in Paris, und Rodolfo und Marcello arbeiten noch in ihrer
eiskalten Dachkammer. In Anbetracht ihrer misslichen Lage sieht sich Rodolfo
dazu gezwungen, sein Manuskript zu verbrennen, doch die beiden begegnen dem
Ganzen ironisch. Die vier Freunde wissen sich in allen Lebenslagen geschickt zu
helfen und ziehen sich mit Witz und Unverfrorenheit aus mancher prekären Situation, um sich mit umso größerem Eifer Wein, Weib und Gesang zu widmen. Erst die tödlich kranke Näherin Mimi und ihre Liebe zu Rudolfo wenden die unbeschwerte Heiterkeit ins
Tragische...
In dem autobiographischen, seinerzeit überaus erfolgreichen "Bohème"-Roman von Henri Murger hat Giaccomo Puccini sicherlich viele Details und vor
allem manchen Tropfen vergossenes Herzblut aus seiner eigenen
Bohemienvergangenheit in Mailand wiedergefunden; die Wahl des Stoffes lag nahe.
In "La Bohème" erweist sich Puccini erstmals als prägnanter Musiker in der Darstellung scheinbar nebensächlicher Dinge. Szenische wie dramaturgische Details sind mit einer Subtilität und liebevollen Behutsamkeit gezeichnet, die der Partitur unvergleichlich
plastische Konturen verleihen.
Chor und Orchester des Teatro La Fenice
Neuinszenierung des Teatro La Fenice
Besetzung:
Mimi: Lilla Lee
Musetta: Ekaterina Sadovnikova
Rodolfo: Sébastien Guèze
Marcello: Seung-Gi Jung
Colline: Luca Dall’Amico
Benoît: Matteo Ferrara
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Dienstag, 24. Mai, 19:00 Uhr:
Lucia di Lammermoor
Tragische Oper in 3 Akten
Musik: Gaetano Donizetti
Libretto: Salvadore Cammarano
Nach dem Roman "The Bride of Lammermoor"
von Walter Scott
Uraufführung: Neapel, Teatro San Carlo (1835)
Musikalische Leitung: Antonino Fogliani
Regie: John Doyle
Bühnenbild: Edoardo Sanchi
Kostümbild und Kostüme: Liz Ascroft
Schauplatz: Schottland, Ende des 16 Jahrhunderts
Im schottischen Königshaus findet ein Machtwechsel statt. Lord Heinrich Ashton fürchtet deshalb um seinen Besitz. Er glaubt, sich durch die Heirat seiner
Schwester Lucia mit dem einflussreichen Lord Arthur Buklaw vor dem drohenden
Verlust schützen zu können.
Seinen Plänen steht entgegen, daß seine Schwester einen anderen liebt, nämlich seinen Erzfeind Edgar von Ravenwood.
Edgar muß Schottland jedoch in einer politischen Mission verlassen.
Verzweifelt wartet Lucia auf ein Lebenszeichen des Geliebten, doch seine Briefe
bleiben aus. Was sie nicht weiß: seine Korrespondenz wird abgefangen. Statt dessen wird Lucia ein gefälschter Brief überbracht, aus dem sie erfährt, dass Edgar sie betrogen habe.Enttäuscht willigt Lucia in eine Heirat mit Arthur Buklaw ein. In dem Moment, als die
Heiratspapiere unterzeichnet werden sollen, taucht Edgar auf. Als er die
Situation begreift, verflucht er seine untreue Geliebte.
Völlig verzweifelt und von Sinnen tötet Lucia ihren ungeliebten Ehemann noch in der Hochzeitsnacht. Dann verwirrt
sich ihr Sinn vollkommen und sie wird wahnsinnig. Als Edgar hört, dass sie den Verstand verloren hat und nun im Sterben liegt, begeht er
Selbstmord und folgt so seiner noch immer Geliebten in den Tod nach.
Chor und Orchester des Teatro La Fenice
Neuinszenierung des Teatro La Fenice
In Zusammenarbeit mit der Houston Grand Opera und Opera Australia, Sydney
Besetzung:
Lord Enrico Asthon: Claudio Sgura
Miss Lucia: Jessica Pratt
Sir Edgardo di Ravenswood: Roberto De Biasio
Raimondo Bidebent: Mirco Palazz
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